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Im Sommer 2013 nehmen die weltweit ersten zwei Fähren mit Hybridantrieb ihren Betrieb auf. Eigentümer CMAL setzen für ihre Hybridschiffe auf jeweils zwei Voith Schneider Propeller (VSP) mit einer Antriebsleistung 375 kW pro Propeller. Mit dem Hybridkonzept wird eine CO2-Reduktion der Fähre um bis zu 20 Prozent angestrebt.
Die Schiffe sind die ersten ihrer Art, die einen dieselelektrischen Antrieb mit Lithium Batterietechnologie kombinieren. Als Einsatzgebiet sind verschiedene Fährverbindungen in schottischen Gewässern vorgesehen, die von starken Strömungen und kräftigen Winden geprägt sind. Beide Doppelendfähren werden von zwei Voith Schneider Propellern angetrieben. Diese unterstützen das nachhaltige Konzept der Fähren durch ihren hohen Wirkungsgrad bei geringem Tiefgang. Zudem verleihen sie den Schiffen außerordentlich gute Fahrleistungen und sichere Manövriereigenschaften unter schwierigsten Einsatzbedingungen.

Um den Dieselmotor zeitweise entlasten zu können, werden die beiden Lithium- Batterien der Fähre über Nacht mittels eine Landverbindung aufgeladen. Mit dem Hybridantrieb reduziert sich der Treibstoffverbrauch und damit die CO2-Emission der Fähre. Das ehrgeizige Ziel: bis zu 20 Prozent weniger Schadstoffausstoß. Neben den ökonomischen Vorteilen verringert der Hybridantrieb die mechanische Belastungen und den Geräuschpegel des Schiffs deutlich, insbesondere bei Hafenein- und ausfahrten.
Die neuen Hybridfähren sollen gleich auf verschiedene Routen in Schottland die rund 150 möglichen Passagiere und 23 Pkw pro Fähre mit einer Servicegeschwindigkeit von ca. 9 Knoten übersetzen.
Quelle: voithturbo.de und windkraft-journal.de
Autor: Kurt Zumbühl, Motor-Fachjournalist, 2-Rad, Technik und nachhaltige Mobilität



















